Achtsamkeit

Die Forderung der Meditation ist, nichts im Unbewußten schlummern und sein verhängnisvolles Spiel treiben zu lassen, alles, was wir tun und erfahren, mit dem wachsten Bewußtsein zu begleiten. (Gautama Buddha)

Meditieren heißt, das Ich zu studieren.
Das Ich zu studieren, heißt, es fallen zu lassen. (aus dem Zen)



Auf den Begriff Achtsamkeit, im Englischen mindfullness, treffen wir im der jetzigen Zeit häufiger. Intuitiv kann dieser Begriff erfaßt werden, sobald er in einem Handlungszusammenhang steht, dagegen ist eine reine Definition nicht einfach.
Es geht hier in dem Begriff der Achtsamkeit um eine niemals nachlassende Wachheit gegenüber allem, was wir erfahren. Das spielt auch außerhalb einer Meditationspraxis eine große Rolle. Man könnte meinen, dass es eine ganz normale menschliche Verhaltensweise ist, aber es ist festzustellen, dass viele Menschen ihr Sein sozusagen "auf  Autopilot" gestellt haben und das Leben geschehen lassen. Sie konzentrieren sich auf Unwichtiges und das Leben wird nicht bewußt wahrgenommen, es läuft vorbei - im Stress und der Aufgeregtheit des Alltags.
Dabei gehört gerade zur Achtsamkeit eine gewisse Entspanntheit. Konzentration auf das, was ich gerade im Hier und Jetzt erlebe, ist weniger durch  Willensanstrengung als vielmehr durch ein hohes Maß an körperlicher und psychischer Gelöstheit zu erreichen. Achtsamkeit und Konzentration zusammen lassen den Geist im Gleichgewicht sein.

Wenn du achtsam bist, wird dir bewußt, was in jedem Moment vor sich geht. Du bleibst wachsam und achtest darauf, nicht vergesslich zu sein. Du bist dir deiner Handlungen bewußt. Du spürst den Fluss des Lebens und akzeptierst die Veränderungen.